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	<title>dark fantasy | Kaja Evert</title>
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		<title>Back to the Roots: Dämonen, Schwarzmagier, Schwerter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2021 06:20:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Schnitter]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Roman ist vor dem Roman! Auch wenn die Überarbeitung meines Dark-Fantasy-Epos »Nebelritter« noch nicht ganz abgeschlossen ist, habe ich den April genutzt, um ein neues Projekt anzufangen. Es läuft bei mir unter dem Arbeitstitel »Der Schnitter« (den es aber leider nicht auf Dauer behalten kann, weil es schon einen anderen Roman mit diesem [&#8230;]]]></description>
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<p>Nach dem Roman ist vor dem Roman! Auch wenn die Überarbeitung meines Dark-Fantasy-Epos »Nebelritter« noch nicht ganz abgeschlossen ist, habe ich den April genutzt, um ein neues Projekt anzufangen. Es läuft bei mir unter dem Arbeitstitel »Der Schnitter« (den es aber leider nicht auf Dauer behalten kann, weil es schon einen anderen Roman mit diesem Titel gibt).</p>



<p>Beim »Schnitter« handelt es sich um ein Projekt, dessen Grundidee schon ziemlich alt ist, mehr als 10 Jahre. Seitdem habe ich es in unterschiedlichen Settings angesiedelt und den Figuren probeweise einen unterschiedlichen Hintergrund gegeben, es aber nie fertiggestellt. Das grundsätzliche Thema ist immer gleich: Ein Schwarzmagier und jemand von einer Institution, die Schwarzmagier bekämpft, müssen zusammenarbeiten, um einen Dämonenkult zu infiltrieren. Diesmal will ich den Roman endlich zu Ende bringen und veröffentlichen!</p>



<p>Und darum geht’s:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Inquisitor Kjeld Jäger ist sich sicher: Nur ein toter Schwarzmagier ist ein guter Schwarzmagier. Er will den Schnitter vernichten, den Dämon, der seinen Partner Gero tötete, und die Magier, die ihn einst beschworen haben. Doch mitten in der unwirtlichen Tundra von Ierem, wo sich der Schnitter verborgen hält, begegnet er Blutmagier Nino. Beide sind gezwungen zusammenzuarbeiten, um eine Chance gegen den Schnitter zu haben. Aber können sie einander trauen?</p></blockquote>



<p>Der »Blurb« (Ich liebe dieses Wort!) verrät: Es ist eine Geschichte von der Überwindung von Vorurteilen. Zugleich handelt es aber auch von der Versuchung des Bösen in Form von Machtgier und/oder blindem Fanatismus. Außerdem habe ich in dieser neuen Version die Beziehung zwischen den Figuren stärker in den Mittelpunkt gerückt – wo die Fetzen fliegen, fliegen vielleicht später auch die Funken.</p>



<p>Der »Schnitter« gehört meinem Lieblingsgenre Dark Fantasy an und ist entsprechend düster. Er unterscheidet sich von »Dornenritter« und »Nebelritter« aber in einigen Punkten:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Er ist kürzer und kompakter. Der Fokus liegt auf der Dynamik zwischen den Figuren. Außerdem versuche (!) ich diesmal ernsthaft, nicht 376 unterschiedliche Handlungsstränge einzubinden. Mal sehen, ob es funktioniert, oder ob ich doch wieder mindestens 120.000 Wörter brauche.</li><li>Trotz der düsteren Thematik ist der Roman etwas humoristischer und »leichter« wegen der vielen Wortgefechte der Hauptfiguren.</li><li>Diese etwas größere Leichtigkeit versuche ich auch sprachlich umzusetzen.</li></ul>



<p>Für die aktuelle Version habe ich eine meiner ältesten Geschichtenwelten wieder hervorgekramt, die Welt Menara, und lasse die Handlung dort spielen. Das klappt recht gut und ist für mich auch deshalb interessant, weil ich so wieder ein paar neue Details über Menara erfahre. Auf der anderen Seite kann ich Settings nutzen, die ich bereits kenne, was beim Arbeiten Zeit spart.</p>



<p>Es macht mir großen Spaß, lange nach den Romanen über den Magier und Antagonisten Galotta aus der Welt des Rollenspielsystems »Das Schwarze Auge« wieder einen etwas zweifelhaften Magiekundigen in einer Hauptrolle zu haben. Und sogar mit zahmer Fledermaus! Inquisitor Kjeld dagegen entspricht, durchdrungen vom Ideal toxischer Heldenhaftigkeit, eher dem Typus des tragischen Ritters. Die Figuren schreiben sich weitgehend von selbst. Und dann ist da natürlich noch der Schnitter, der geheimnisumwitterte Sensendämon, dem sich niemand nähern kann, ohne sofort zu sterben …</p>



<p>Ob ich diesen Roman im Selfpublishing oder bei einem Verlag herausbringen werde, wird sich zeigen.<br>Ich bin gespannt auf den Weg, den mein bisher schnittigstes Projekt (haha!) nehmen wird. Der grobe Plan ist, die Rohfassung, besser auch die Überarbeitung spätestens im Herbst zu beenden.</p>



<p>Habt trotz allem eine schöne Frühlingszeit! Welchen neuen Geschichten wollt ihr euch in diesem Frühling widmen?</p>



<p>Eure Kaja</p>



<p><sub>(Beitragsbild: <a href="https://www.instagram.com/fotowolter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Thomas Wolter</a>, pixabay)</sub></p>



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		<title>Pfad durch den Nebel – Die Überarbeitung von »Nebelritter«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 08:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkle Ritter]]></category>
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					<description><![CDATA[Traue keiner Rohfassung! Diese Weisheit hatte ich mir eingeprägt. Erst recht nicht, wenn du sie für besonders gelungen hältst. Die letzten beiden Male, als ich extrem stolz auf die Rohfassung von Romanen war, musste ich das Projekt ganz aufgeben (»Die Geister von San Turaco«) oder zur Hälfte neu konzipieren und zu mehr als einem Drittel [&#8230;]]]></description>
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<p>Traue keiner Rohfassung! Diese Weisheit hatte ich mir eingeprägt. Erst recht nicht, wenn du sie für besonders gelungen hältst. Die letzten beiden Male, als ich extrem stolz auf die Rohfassung von Romanen war, musste ich das Projekt ganz aufgeben (»Die Geister von San Turaco«) oder zur Hälfte neu konzipieren und zu mehr als einem Drittel komplett neu schreiben (»Dornenritter«).</p>



<p>An meinem Dark-Fantasy-Roman »Nebelritter« hatte ich schon ein Jahr gearbeitet, als ich im Dezember 2020 mit der Überarbeitung anfing (Der Roman hatte mich also durch das erste Jahr der Pandemie gebracht). Und ich war sehr misstrauisch. Überall schienen mir schwere Plotprobleme zu lauern, und ich glaubte meiner Alphaleserin Natascha (-&gt; zu ihrem <a href="https://aufanderenseiten.blog/" data-type="URL" data-id="https://aufanderenseiten.blog/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog</a>) nicht, als sie meinte, es seien gar keine extrem dramatischen Fehler zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">20% Text für’n Eimer</h2>



<p>Erstaunlicherweise hatte sie recht. Trotzdem habe ich für die erste Überarbeitung von »Nebelritter« fast vier Monate gebraucht. Denn der Teufel steckte im Detail.</p>



<p>Ich habe extrem viel gekürzt – über 30.000 Wörter! Das waren fast 20% der Rohfassung von 155.000 Wörtern (aktuelle Wortzahl: 122.500 Wörter). Die Länge ist für einen Dark-Fantasy-Roman in meinen Augen nun optimal. Aber wie kamen all die überzähligen Wörter  zustande?</p>



<p>Die eine Hälfte davon war »Wortmüll«, um es drastisch zu sagen. Überflüssiger Text. Zu lange Beschreibungen, sinnlose Wiederholungen, Füllwörter usw. Ein weiterer Grund war aber auch, dass ich beim Schreiben dazu neige, viele »Fässer aufzumachen«, wie ich es nenne. Die Handlung wird durch viele Themen und Elemente überladen, dabei wären die häufig gar nicht nötig. Bei der Überarbeitung hat es mir geholfen, mir den Grobplot noch einmal genau vor Augen zu halten und alles zu tilgen, was nicht erforderlich war. Ein Beispiel: Eine der Hauptfiguren hat Probleme damit, anderen nahe zu sein. Dafür gab es verschiedene Gründe – und sie wurden alle in der Rohfassung ausgebreitet. Aber nur ein Grund ist für den Plot und die Figurenentwicklung wirklich wichtig. Beim Überarbeiten habe ich mich auf diesen einen wichtigen Punkt konzentriert und alle anderen Elemente gestrichen. Dadurch wurde die Geschichte nicht weniger komplex oder tiefgründig. Im Gegenteil, die wirklich wichtigen Elemente bekamen dadurch mehr Raum. <br>Übrigens: Wenn du mehr übers Kürzen wissen möchtest, lies meinen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kaja-evert.de/2021/02/14/wie-dein-text-knackig-wird-tipps-zum-kuerzen/" data-type="URL" data-id="https://www.kaja-evert.de/2021/02/14/wie-dein-text-knackig-wird-tipps-zum-kuerzen/" target="_blank">Blogartikel</a> dazu!</p>



<p>Die Plotelemente, bei denen ich anfangs schwere Probleme witterte, erwiesen sich dagegen als weniger problematisch. Beispielsweise wird einer meiner Protagonisten in die Handlung verwickelt, weil er seinen besten Freund sucht. Ich hatte Sorge, die Suche nach dem Freund würde durch die vielen anderen Ereignisse in den Hintergrund treten. Das war aber gar nicht so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Struktur schaffen oder der Struktur folgen?</h2>



<p>Ihr werdet jetzt vermutlich sagen: Schön und gut, Kaja, aber wäre es nicht intelligenter gewesen, dir alles, was du mühsam überarbeiten musstest, vor dem Schreiben zu überlegen? Da kann ich nur antworten: Auf jeden Fall! Aber ganz so einfach ist es nicht.</p>



<p>Spätestens seit einer Fortbildung zur Schreibberaterin an der TU Darmstadt weiß ich: Es gibt verschiedene »Schreibtypen«. Grob kann man sie in zwei Arten unterteilen: Die einen machen einen Plan und halten sich beim Schreiben daran (strukturfolgende Schreibtypen, im Schreibjargon »Plotter« genannt), andere schreiben erstmal etwas und sehen dann, welche Struktur dabei herauskommt (strukturschaffende Schreibtypen, auch »Pantser« genannt). Offensichtlich gehöre ich eher zur zweiten Sorte. Ich plotte zwar immer vor dem Schreiben, aber grob. Details ergeben sich beim Arbeiten. Wenn ich detailliert plotte – ist ja nicht so, als hätte ich das noch nie probiert – passen meine vorigen Überlegungen oft nicht gut zur Geschichte, oder ich halte mich einfach nicht an den ursprünglichen Plan. Daher fürchte ich, dass ich immer mehr Zeit zum Überarbeiten und Schreiben brauchen werde als andere. Das macht mich häufig unzufrieden mit meiner Arbeitsweise.<br>Was ich trotzdem aus der Fortbildung mitgenommen habe: Strukturschaffende Schreibtypen sind nicht »schlechter« als ihre organisierteren Kolleg*innen. Sie haben zwar mit besonderen Problemen zu kämpfen, aber dafür sind sie z. B. auch flexibel beim Arbeiten und stets offen für neue Inspiration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Bei »Nebelritter« müssen jetzt noch Rückmeldungen vom Betalesen eingebaut werden und eine abschließende Stilkorrektur steht auch noch aus (im Großen und Ganzen überarbeite ich aber immer alle Baustellen im Text parallel). Insgesamt gefällt mir der Roman jetzt richtig gut, auch wenn ich beim Schreiben und Überarbeiten viele Zweifel habe. »Nebelritter« ist, obwohl er zum Dark-Fantasy-Genre gehört und düstere und abgründige Themen behandelt, weniger »hart« als sein Romanbruder »Dornenritter«. Das liegt vor allem an einem der beiden Protagonisten, Lucien, dem Ritter mit der Sonnenseele.</p>



<p>Ich werde meine Nebelritter sehr vermissen und bin froh, dass immerhin schon mehrere neue Projekte in Planung sind. Eines davon hat gute Aussichten, mein nächster Roman zu werden. Und bei ihm werde ich es noch einmal mit detaillierterem Plotten versuchen. Ich bin neugierig, ob ich dadurch mein Schreibtempo doch etwas steigern kann.</p>



<p>Und natürlich bin ich auch gespannt, welches weitere Schicksal »Nebelritter« erwartet. Ich werde diesen Roman auf alle Fälle veröffentlichen, aber ob im Verlag oder im Selfpublishing, wird sich zeigen.</p>



<p>Was sind deine Erfahrungen beim Überarbeiten?</p>



<p>Deine Kaja</p>



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		<title>2020 – Neue Träume, alte Ziele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 06:25:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Dornenritter]]></category>
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					<description><![CDATA[Was für ein Jahr! Kaum jemand wird wohl nicht erleichtert sein, dass es zu Ende ist, und hoffen, dass 2021 besser läuft. Ich hoffe, ihr seid alle einigermaßen erträglich durch dieses Jahr gekommen. Ich bin durch 2020 geschwommen wie ein Korken auf einer Pfütze und weiß, dass ich damit großes Glück hatte. Was mich getragen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was für ein Jahr! Kaum jemand wird wohl nicht erleichtert sein, dass es zu Ende ist, und hoffen, dass 2021 besser läuft. Ich hoffe, ihr seid alle einigermaßen erträglich durch dieses Jahr gekommen.</p>



<p>Ich bin durch 2020 geschwommen wie ein Korken auf einer Pfütze und weiß, dass ich damit großes Glück hatte. Was mich getragen hat: das Schreiben, alte und neue Freundschaften und mir darüber bewusst zu werden, was ich im Leben will.</p>



<p>In diesem Jahr habe ich endlich den Mut gefunden, alte Träume aufzugeben – der wichtigste Schritt, um neue Träume aufzubauen. Schreiben war für mich immer extrem wichtig. Nicht umsonst arbeite ich seit über 20 Jahren jeden einzelnen Tag an meinen Romanen. Aber  ich möchte nicht für die Schublade schreiben, sondern meine Geschichten mit der Welt teilen. Dass das nicht immer leicht ist, habe ich in der Vergangenheit oft erfahren und war deswegen häufig frustriert. Selfpublishing konnte ich mir trotzdem nie vorstellen. Das hat sich in diesem Jahr geändert. Und obwohl ich kurz davor stand, meinen Dark-Fantasy-Roman <em>Dornenritter</em> (Arbeitstitel <em>Ritter und Henker</em>) selbst zu veröffentlichen, habe ich dann doch noch einen Verlag für ihn gefunden. Er wird voraussichtlich Ende des nächsten Jahres erscheinen. Das freut mich natürlich sehr, und ich werde euch hier über alles auf dem Laufenden halten. </p>



<p>Eins nehme ich aus 2020 mit: Es nützt nichts, darauf zu warten, dass andere einem dabei helfen, den eigenen Traum zu leben. Vielleicht wird es passieren, und dann ist es großartig. Wenn aber nicht, muss man sich eben selbst für das einsetzen, was einem wichtig ist. Daher ist mein Vorsatz für das neue Jahr und alle, die noch folgen: Ich will und werde weiter die Geschichten schreiben, die ich liebe, und sie mit den Menschen teilen, die sie auch lieben.</p>



<p>Zu diesem Zweck habe ich auch angefangen, mich mehr in den Social Media einzubringen – vor allem auf <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.instagram.com/kaja_evert_autorin/" target="_blank">Instagram</a> – und freue mich sehr über das Interessse an meinen Projekten, das ich dort erfahren habe. Es macht mir viel Spaß, aktiv zu sein und mich auszutauschen. Auch im nächsten Jahr werdet ihr dort sicher noch einiges von mir hören.</p>



<p>Besonders habe ich mich in diesem Jahr auch über den Austausch mit anderen Autor*innen gefreut, darunter Tasha Winter (<a rel="noreferrer noopener" href="https://aufanderenseiten.blog/" target="_blank">Website</a>), mit der ich an einem Gemeinschaftsprojekt schreibe. Was für ein Spaß! Ich freue mich schon sehr darauf, die Story im nächsten Jahr fortzusetzen.</p>



<p>Was meine eigenen Projekte betrifft: 2020 habe ich die Rohfassung meines düsteren Fantasyromans <em>Nebelritter</em> fertiggestellt, dem Nachfolgeroman von <em>Dornenritter</em> (die Romane lassen sich unabhängig voneinander lesen). Beide Romane erzählen eine epische Dark-Fantasy-Geschichte, enthalten aber auch Elemente einer Gay Romance. <em>Nebelritter</em> ist wieder mal ein ziemlich dicker Schinken geworden, und ich werde ihn im nächsten Jahr als Erstes überarbeiten. Was ich sonst plane: neue Romane, natürlich, und vielleicht sogar die Veröffentlichung eines eigenen Spiels. Viel kann ich noch nicht verraten, aber: Es geht ums antike Rom.</p>



<p>Durch das Home Office war ich in diesem Jahr beim Schreiben flexibler. Weil der Weg zur Arbeit wegfiel, konnte ich morgens mehr Sport machen und dabei über meine Geschichten nachdenken. Trotzdem bin ich sehr froh, wenn ich hoffentlich im nächsten Jahr wieder ins Büro fahren kann. Home Office hat seine Vorteile, aber in einer Ein-Zimmer-Wohnung ist es auf Dauer kein großer Spaß.</p>



<p>Ich wünsche euch allen einen guten Start ins nächste Jahr. Wir sehen uns 2021. </p>



<p>eure Kaja</p>



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		<title>Schreibrückblick Juni 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2020 05:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dunkle Ritter]]></category>
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					<description><![CDATA[Herrje, schon wieder ein Monat (so gut wie) vorbei?! Zeit für einen Schreibrückblick! Nebelritter: Langsamer Fortschritt, nebliger Plot Ehrlich gesagt: Mein hauptsächliches Ziel, mit meinem düsteren Fantasy-Roman &#8222;Nebelritter&#8220; voranzukommen, lief mies. Ich startete schon ungünstig mit einem Plotloch, und obwohl ich etwa eine Woche lang gut vorankam, stockte danach der Schreibfluss ziemlich. Das lag allerdings [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Herrje, schon wieder ein Monat (so gut wie) vorbei?! Zeit für einen Schreibrückblick!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nebelritter: Langsamer Fortschritt, nebliger Plot</h2>



<p>Ehrlich gesagt: Mein hauptsächliches Ziel, mit meinem düsteren Fantasy-Roman &#8222;Nebelritter&#8220; voranzukommen, lief mies. Ich startete schon ungünstig mit einem Plotloch, und obwohl ich etwa eine Woche lang gut vorankam, stockte danach der Schreibfluss ziemlich. Das lag allerdings auch an vielen privaten Aktivitäten.</p>



<p>Trotzdem geht es auch mit diesem Roman vorwärts. Ich habe wichtige Verknüpfungen zwischen dem Anfang und dem angestrebten Ende des Romans ziehen können und auch Ideen entwickelt, die mit einem möglichen Prequel zusammehängen. Zuletzt habe ich einen umfangreichen Dialog beenden können, den Lucien, die eine Hauptfigur, mit dem Mentor der anderen Hauptfigur führt. Dieser Dialog ist absolut zentral und dermaßen vollgestopft mit Informationen, dass ich (gefühlt) zwei Wochen daran saß und (wahrscheinlich nicht nur gefühlt) die Hälfte später wieder streichen muss. Weiter geht es nun mit einem noch immer nebligen Plot … aber es geht, wie immer, weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hauptfiguren – mehr Klarheit, mehr Konflikt</h2>



<p>Außerdem habe ich angefangen, die Darstellung der Hauptfiguren zu hinterfragen und teilweise zu überarbeiten. Einer der beiden Ritter, Tibault, kämpft aufgrund der ungünstigen Voraussetzungen, mit denen er ins Leben gestartet ist, häufig gegen seine dunkle Seite – wie mache ich deutlich, dass dieser Kampf nichts mit der vermuteten Herkunft eines seiner Elternteile aus den &#8222;Ketzerländern&#8220; zusammenhängt? Zudem gefiel mir das Verhältnis von ihm und Lucien zueinander nicht immer, was vor allem damit zu tun hat, dass Lucien ein so freundlicher, lieber Kerl ist. Tibault nicht! Zwischen ihnen müsste es viel mehr zu Konflikten kommen, erst recht, wenn sie sich nahe kommen. Darauf will ich verstärkt achten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hinter den Kulissen: Autorenfotos, Buchcover</h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-2542" srcset="https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein-225x300.jpg 225w, https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein-769x1024.jpg 769w, https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein-768x1022.jpg 768w, https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein-650x865.jpg 650w, https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein-300x399.jpg 300w, https://www.kaja-evert.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-01-Kopie-klein.jpg 800w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure></div>



<p>Vielleicht ist es euch aufgefallen: Meine amateurhaft selbstgeknipsten Fotos sind verschwunden und haben professionellen Portraitaufnahmen Platz gemacht. Diese Bilder stammen von der Fotografin Monika Keichel &#8211; hat sie nicht großartige Arbeit geleistet? Ich kann sie gar nicht alle verwenden, daher zeige ich euch hier einfach noch mal eins mehr.</p>



<p>Außerdem hat mein bester Freund, der geniale Weltenbastler und Grafikdesigner Marc, erste Entwürfe für ein Cover der &#8222;Nebelritter&#8220; erstellt. (Besucht hier seine originelle Rollenspielwelt: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.annor.de" target="_blank">Annor – Das Schwert von Esper!)</a> Leider kann ich es euch bisher noch nicht zeigen, und wir arbeiten auch noch an Details, aber: Es ist schon jetzt wunderschön und mysteriös. Ich hoffe, dass es euch später neugierig auf den Roman machen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Update der Homepage</h2>



<p>Vielleicht ist es euch aufgefallen: Meine Homepage ist mittlerweile ssl-verschlüsselt, wie es sich gehört. Ihr könnt hier also bedenkenlos eure Kommentare hinterlassen! 😉 Außerdem gibt es eine neue Kategorie: <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kaja-evert.de/in-planung/" target="_blank">In Planung.</a> Dort informiere ich über Projekte, die ich in Zukunft veröffentlichen möchte, und ihren aktuellen Stand. Im Augenblick gibt es dort Informationen über meine drei &#8222;Dunkle-Ritter-Romane&#8220;, von denen &#8222;Nebelritter&#8220; der zweite ist. Weitere Projekte kommen voraussichtlich nach und nach hinzu. Außerdem ist geplant, der Homepage ein neues Design zu geben, das noch besser zum Flair dieser Romane passt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Absatz, auf den ich stolz bin, und warum</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Heilige Stadt war voll von Kriegern, und Lucien hatte genügend Gespräche im Bett geführt, um einschätzen zu können, welche Narben eine gute Geschichte erzählten und welche nur von Schmerz.</p><cite><em>~ Nebelritter</em></cite></blockquote>



<p></p>



<p>Es ist nur ein kurzes Zitat, aber ich denke, es charakterisiert Lucien treffend – sein Leben, seine Erfahrungen, die Details, auf die er in seiner warmherzigen Art achtet. Und sicher genießt Lucien, diese Laberbacke, Gespräche im Bett (fehlt nur noch, dass er raucht). 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">So viele so coole Leute: Danke!</h2>



<p>Schreiben ist eine einsame Sache – in diesem Monat nicht. Mir haben extrem viele Menschen geholfen, Informationen mit mir geteilt, mich ermutigt. Marcs wunderbares Cover habe ich ja schon erwähnt. <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.anikabeer.de/" target="_blank">Anika</a>, Antonia und <a href="https://aufanderenseiten.blog/">Natascha</a> unterstützen mich ständig mit ihren Rückmeldungen und Kommentaren für die &#8222;Nebelritter&#8220;. Natascha und Victoria haben mich außerdem ermutigt, bei dem geplanten Folgeprojekt mutig zu sein und neue Themen auszuprobieren. Fabian hat mir beim Plotten geholfen und mir Zusammenhänge aufgezeigt, die ich selbst noch nicht erkannt hatte. Und Matthias hat mir eine theoretische Einführung in den historischen Schwertkampf gegeben und will freundlicherweise ein Auge auf meine Kampfszenen haben. Ich strebe für meine Ritterromane zwar keinen Realismus an, sondern eher eine an Filme oder Gaming angelehnte Coolness. Aber kein*e Leser*in mit Interesse für Ritter soll schreiend mit dem Kopf gegen die Wand laufen müssen beim Lesen meiner Kampfszenen. 😉 Kurz gesagt, ich bin wahnsinnig dankbar für die Unterstützung und freue mich, dass ich so viele so coole Menschen kenne.</p>



<p>Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einen schönen Juni – und habt auch einen herrlichen, sonnigen Juli. Bleibt gesund und kreativ!</p>



<p>Eure Kaja</p>



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		<title>Schreibrückblick Mai 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2020 08:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dunkle Ritter]]></category>
		<category><![CDATA[Nebelritter]]></category>
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		<category><![CDATA[dunkleritter]]></category>
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					<description><![CDATA[Mai 2020: alles andere als normal, obwohl das Unnormale allmählich schon zur neuen Normalität wird. Homeoffice lässt verblüffend wenig Zeit zum Schreiben. Wie geht es euch damit? Heute will ich jedenfalls einen Schreibrückblick auf den vergangenen Monat wagen. Ich möchte meinen Schreibprozess mit anderen Autor*innen da draußen und solchen, die es werden möchten, da draußen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mai 2020: alles andere als normal, obwohl das Unnormale allmählich schon zur neuen Normalität wird. Homeoffice lässt verblüffend wenig Zeit zum Schreiben. Wie geht es euch damit? Heute will ich jedenfalls einen Schreibrückblick auf den vergangenen Monat wagen. Ich möchte meinen Schreibprozess mit anderen Autor*innen da draußen und solchen, die es werden möchten, da draußen teilen. Ziel ist, euch zu zeigen, dass ihr nicht die einzigen seid, die kämpfen – mit der aktuellen Situation, aber auch mit dem Schreiben selbst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein aktuelles Projekt: Nebelritter</h2>



<p>Meinen ersten Dunkle-Ritter-Roman, &#8222;Ritter und Henker&#8220;, habe ich im Oktober 2019 abgeschlossen. Sein Nachfolger im Geiste war auch mein NaNo-Projekt 2019: Nebelritter. An diesem Projekt arbeite ich noch immer. Und es ist nicht leicht! Zum Inhalt:</p>



<p class="has-small-font-size"><em>Betritt niemals den Nebel allein! </em>Diese Regel lernen die Ritter der Heiligen Stadt als erste. Denn im Nebel außerhalb der Mauern, wohin die schützende Macht der Kirche nicht reicht, leben grauenvolle, unnatürliche Bestien, die nur in der Gruppe bezwungen werden können. <br>Zwei verschlägt es dennoch allein in den Nebel, den verschlossenen Tibault, der der ein düsteres Geheimnis verbirgt, und den quirligen Lucien, der seinen vermissten Freund und Waffenbruder sucht. Sie müssen zusammenhalten, um dem Nebel wieder zu entkommen. Aber können sie einander tatsächlich vertrauen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Verknüpfen der Plotfäden</h2>



<p>Schon die ganzen letzten Monate schreibe ich an den &#8222;Nebelrittern&#8220;. Was von Januar bis April Sache war, bleibt bei diesem Beitrag außen vor. Im Mai bin ich mittlerweile am Ende von Akt drei von fünfen angekommen.  Lucien und Tibault befinden sich in einer verwunschenen Stadt, schlagen sich mit zwei &#8222;Bossgegnern&#8220; herum, und nun ist es Zeit für sie, diese Stadt wieder zu verlassen. Das bedeutete vor allem: Ich musste die vielen losen Plotfäden, die von Akt 2 noch herumflatterten, verweben und zu einem sinnvollen Abschluss bringen. Und, ich sag&#8217;s euch, jeder einzelne Plotfaden hat mir Kopfzerbrechen bereitet – magische Glocken, eine belebte Statue, Seelen-Manipulation, ein böser Kleriker, aber auch: Was ist mit der Fiedel, auf der Lucien gespielt hat, und dem Tanzlied, das er gesungen hat? Alles, was von Bedeutung war, muss wieder aufgegriffen werden – oder gestrichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Liebesszene unter Vorbehalt</h2>



<p>Nach den Kämpfen hatten sich meine Figuren eine Auszeit verdient, fand ich, und zwar in Form einer Liebesszene. Nur: gar nicht so einfach, wenn man so grob mit seinen Figuren umgeht wie ich. Außerdem erzählt diese Geschichte von einer schwierigen Liebe. &#8222;Krüppelseele&#8220; Tibault ist kaum in der Lage, seine eigenen Gefühle zu verstehen, geschweige denn, sie irgendwie in Handlung umzusetzen. Zum Glück hat er Lucien, der aber wiederum hat ein paar gebrochene Rippen. Liebesszenen zu schreiben, finde ich generell schwierig – und daher besonders reizvoll. Ich schreibe häufig von Hand vor, muss viele Formulierungen durchprobieren, um nicht abgedroschen zu schreiben. Zuletzt streiche ich dann doch oft das Meiste wieder. Und was von dieser Liebesszene übrig bleibt, wird die Zukunft zeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Plotloch in den Juni</h2>



<p>Was mich im Juni erwartet, ist fast noch abenteuerlicher. Zwar weiß ich, was als Nächstes passieren wird – leider nicht genau, wie. Das ist ein Problem, das mich beim Schreiben oft verfolgt. Die Lösung heißt meistens: dranbleiben, dann zeigt sich irgendwann schon, wie sich die Handlung entwickelt. Und falls es nicht auf Anhieb gut klappt, wozu gibt es die Überarbeitung? Früher habe ich übrigens überhaupt nicht chronologisch geschrieben. Daher gab es auch keine Plotlöcher oder -Probleme. Damals habe ich einfach nur die Teile der Geschichte geschrieben, die mir einfielen, und die anderen weggelassen, bis sie mir einfielen. Auch dabei kam letzten Endes meistens etwas Sinnvolles heraus. Also werde ich nicht davor zurückschrecken, diese alte Technik wieder anzuwenden, wenn es nötig wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Absatz, auf den ich stolz bin, und warum</h2>



<p>Wie gesagt, mit Liebesszenen tue ich mich schwer. Ich finde es nicht leicht, die Balance zwischen einer Spur Romantik und Kitsch zu halten – und ich <em>hasse</em> Kitsch. In keiner Geschichte hat er etwas verloren, aber erst recht nicht in meinen ansonsten ziemlich düsteren Romanen! Mit diesem Absatz bin ich zufrieden, weil ich die Figuren endlich nach harten Kämpfen einander näher gebracht habe und mir die Formulierung sogar für meinen schwierigen Charakter Tibault passend zu sein scheint. 🙂</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>»Ich sollte längst wahnsinnig oder tot sein. Aber du warst da, und ich bin’s nicht.« Tibault kroch zu Lucien aufs Bett, zog die Beine an und lehnte für einen Moment den Kopf gegen seine Schulter. Noch immer jagte es ihm Angst ein, einer anderen Seele so nahe zu sein. Was, wenn ihn wieder diese Gier überkam? Lucien legte den Arm um ihn und zog ihn an sich. Er roch nach Blut und Schnee, aber sein Körper war tröstlich warm. Tibault schloss die Augen, spürte die Wärme, spürte sein Herz klopfen.<br>Luciens Hand zerzauste sein Haar und strich sacht seinen Hals hinab. Die Finger folgten den Narben, die die Peitsche hinterlassen hatte. Dann hielt er inne.<br>»Alles in Ordnung? Du zitterst.«</p><cite>~ Nebelritter</cite></blockquote>



<p>Wie war euer Schreibmonat Mai? </p>



<p>Ich wünsche euch einen sonnigen Juni! Lasst uns gemeinsam durchhalten.</p>



<p>Eure Kaja</p>



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		<title>Von Rittern des Lichts und der Dunkelheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2019 08:56:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dornenritter]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
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					<description><![CDATA[BÄM! Gestern habe ich es geschafft und meinen düsteren, epischen Dark-Fantasy-Roman mit dem Arbeitstitel „Ritter und Henker“ abgeschlossen. Was für eine Reise! Es war ein wenig wie eine düstere Affäre. Und es war &#8211; für meine Verhältnisse &#8211; schnell zu Ende: Nur fünf Monate hat die Erstellung der Rohfassung gedauert. Der Anfang entstand im NaNoWriMo [&#8230;]]]></description>
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<p>BÄM! Gestern habe ich es geschafft und meinen düsteren, epischen Dark-Fantasy-Roman mit dem Arbeitstitel „Ritter und Henker“ abgeschlossen. Was für eine Reise! Es war ein wenig wie eine düstere Affäre. Und es war &#8211; für meine Verhältnisse &#8211; schnell zu Ende: Nur fünf Monate hat die Erstellung der Rohfassung gedauert. Der Anfang entstand im <a href="https://www.nanowrimo.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="NaNoWriMo (öffnet in neuem Tab)">NaNoWriMo</a> 2018. Noch hat mich der Abschiedsschmerz nicht erwischt, aber meine Hauptfigur, der melancholische und grüblerische Ritter von Rabensteyn, ist mir während dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen. Seine Wandlung vom jungen Idealisten, der an seinen eigenen Ansprüchen scheitert, zum Ritter des Lichts, in dem seine eigene Flamme brennt, hat mein Herz berührt. Und ich hoffe, dass er auch noch andere Herzen berühren wird. </p>



<p>Fun Fact: Die ersten Ideen entstanden, als ich einen Blogartikel darüber entworfen habe, wie ich meine Ideen finde. Ich habe das Ideenfinden an einem Probe-Beispiel getestet. Der Blogartikel ging nicht online, aber Ideen für den Roman überrannten mich auf der Stelle.</p>



<p>Für mich war das Schreiben des Romans in vielerlei Hinsicht etwas Neues. Mit Rittern als Figuren habe ich zwar schon Erfahrung, bisher haben sie bei mir aber nie die Hauptrolle gespielt. Auch ist es der erste Roman, den ich schreibe, wo eine Beziehung zwischen zwei Männern eine zentrale Bedeutung für die Handlung hat. Es ist keine Romanze; es ist aber auf alle Fälle etwas Persönliches. Und es ist die wohl düsterste Geschichte, die ich jemals aufs Papier gebracht habe – auch wenn ich schon immer einen Hang zur dunklen Seite hatte.</p>



<p>Die Gestalt des Paladins hat mich seit Langem inspiriert und provoziert. Zwischen Licht und Dunkelheit führt ein schmaler Weg, oder vielleicht gibt es auch gar keinen Weg, und alles ist nur eine schöne Lüge. Schließlich ist aus anderen Erzählungen bekannt, dass derjenige, der ein Monstrum verfolgt, früher oder später selbst zu einem Monstrum wird. In diesem Roman geht es um ein Königreich, das in Dunkelheit versinkt, und „Ritter des Lichts“, die es verteidigen. Aber nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Gut und Böse, Richtig und Falsch, Freund und Feind – worauf ist noch Verlass, wenn nichts mehr Orientierung bietet und es noch dazu im eigenen Herzen so finster zugeht wie „jenseits der Nachtgrenze“?</p>



<p>Als sich der Ritter von Rabensteyn als Figur bei mir einstellte, wollte ich ihn zuerst gar nicht richtig ernst nehmen. Das Gespräch in meinem Kopf lief ungefähr folgendermaßen ab: </p>



<p><strong>Er: </strong>Seid Ihr die Autorin, die ein Herz für die Bösen hat? Die Biografin des Schwarzmagiers Galotta? Ich suche Euch. Es gibt da etwas, was ich unbedingt loswerden muss, es erstickt mich sonst.<br><strong> Ich: </strong>Äh … was bist du denn für einer? Silberne Rüstung, weißer Umhang? Ein Paladin?<br><strong> Er: </strong>Ich bin ein Ritter des Lichts.<br> <strong>Ich: </strong>Tja, du bist bei mir falsch. Ich bin die mit den Schwarzmagiern, wie du ja korrekt sagst.<br><strong> Er:</strong> Aber Ihr habt doch ein Herz für die Bösen!<br> <strong>Ich: </strong>Du siehst aber nicht aus wie einer von den Bösen. Im Gegenteil.<br><strong> Er:</strong> Aber ich habe Unaussprechliches getan. Bitte hört mir zu. Da ist dieser Mann …<br><strong> Ich: </strong>Okay, verstehe. Tut mir leid, dieses Genre schreibe ich nicht. Ich kann dir aber einige gute Autor*innen empfehlen, an die du dich wenden kannst, wenn du möchtest.<br> <strong>Er: </strong>Nein, nein! Ich will mit Euch sprechen, nur mit Euch. Es ist nicht das, was Ihr denkt. Nun, in gewisser Weise schon, aber trotzdem nicht so, wie Ihr denkt. Hört mich bis zu Ende an, ich bitte Euch.<br><strong> Ich: </strong>Na meinetwegen, dann erzähl mal, was ist denn so Schlimmes passiert?</p>



<p>Und er erzählte. Mir klappte der Unterkiefer hinunter. Danach wusste ich, er hatte recht gehabt: Ich musste seine Geschichte erzählen. Das habe ich seitdem keinen Tag bereut, und Rabensteyn war großartig – eine so kooperative Figur und ein empfindsamer, liebenswürdiger Charakter, der mich großzügig an seinen tiefgründigen Gedanken hat teilhaben lassen. Sein Konterpart, Gavin der Gerber, ist da von ganz anderem Naturell … aber durch diese Konstellation hat es sogar manchmal ein Funken von Humor in die Handlung geschafft.</p>



<p>Während des Schreibens haben mich zahlreiche andere Autor*innen aus dem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Tintenzirkel (öffnet in neuem Tab)" href="http://www.tintenzirkel.de" target="_blank">Tintenzirkel</a> so sehr unterstützt. Ohne sie hätte ich sicher länger gebraucht oder wäre tiefer in die Löcher der Selbstzweifel geplumpst, die meinen Weg beim Schreiben oft unvermeidlich ausmachen. So konnte ich mich aber immer wieder herausarbeiten und blicke jetzt auf aufreibende, aber vor allem inspirierende, wunderbare Monate mit dieser besonderen Geschichte zurück.</p>



<p>Vielen Dank euch allen!</p>



<p>Habt einen prachtvollen Sonntag!</p>



<p>Eure Kaja</p>
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