2020 – Neue Träume, alte Ziele

Was für ein Jahr! Kaum jemand wird wohl nicht erleichtert sein, dass es zu Ende ist, und hoffen, dass 2021 besser läuft. Ich hoffe, ihr seid alle einigermaßen erträglich durch dieses Jahr gekommen.

Ich bin durch 2020 geschwommen wie ein Korken auf einer Pfütze und weiß, dass ich damit großes Glück hatte. Was mich getragen hat: das Schreiben, alte und neue Freundschaften und mir darüber bewusst zu werden, was ich im Leben will.

In diesem Jahr habe ich endlich den Mut gefunden, alte Träume aufzugeben – der wichtigste Schritt, um neue Träume aufzubauen. Schreiben war für mich immer extrem wichtig. Nicht umsonst arbeite ich seit über 20 Jahren jeden einzelnen Tag an meinen Romanen. Aber ich möchte nicht für die Schublade schreiben, sondern meine Geschichten mit der Welt teilen. Dass das nicht immer leicht ist, habe ich in der Vergangenheit oft erfahren und war deswegen häufig frustriert. Selfpublishing konnte ich mir trotzdem nie vorstellen. Das hat sich in diesem Jahr geändert. Und obwohl ich kurz davor stand, meinen Dark-Fantasy-Roman Dornenritter (Arbeitstitel Ritter und Henker) selbst zu veröffentlichen, habe ich dann doch noch einen Verlag für ihn gefunden. Er wird voraussichtlich Ende des nächsten Jahres erscheinen. Das freut mich natürlich sehr, und ich werde euch hier über alles auf dem Laufenden halten.

Eins nehme ich aus 2020 mit: Es nützt nichts, darauf zu warten, dass andere einem dabei helfen, den eigenen Traum zu leben. Vielleicht wird es passieren, und dann ist es großartig. Wenn aber nicht, muss man sich eben selbst für das einsetzen, was einem wichtig ist. Daher ist mein Vorsatz für das neue Jahr und alle, die noch folgen: Ich will und werde weiter die Geschichten schreiben, die ich liebe, und sie mit den Menschen teilen, die sie auch lieben.

Zu diesem Zweck habe ich auch angefangen, mich mehr in den Social Media einzubringen – vor allem auf Instagram – und freue mich sehr über das Interessse an meinen Projekten, das ich dort erfahren habe. Es macht mir viel Spaß, aktiv zu sein und mich auszutauschen. Auch im nächsten Jahr werdet ihr dort sicher noch einiges von mir hören.

Besonders habe ich mich in diesem Jahr auch über den Austausch mit anderen Autor*innen gefreut, darunter Tasha Winter (Website), mit der ich an einem Gemeinschaftsprojekt schreibe. Was für ein Spaß! Ich freue mich schon sehr darauf, die Story im nächsten Jahr fortzusetzen.

Was meine eigenen Projekte betrifft: 2020 habe ich die Rohfassung meines düsteren Fantasyromans Nebelritter fertiggestellt, dem Nachfolgeroman von Dornenritter (die Romane lassen sich unabhängig voneinander lesen). Beide Romane erzählen eine epische Dark-Fantasy-Geschichte, enthalten aber auch Elemente einer Gay Romance. Nebelritter ist wieder mal ein ziemlich dicker Schinken geworden, und ich werde ihn im nächsten Jahr als Erstes überarbeiten. Was ich sonst plane: neue Romane, natürlich, und vielleicht sogar die Veröffentlichung eines eigenen Spiels. Viel kann ich noch nicht verraten, aber: Es geht ums antike Rom.

Durch das Home Office war ich in diesem Jahr beim Schreiben flexibler. Weil der Weg zur Arbeit wegfiel, konnte ich morgens mehr Sport machen und dabei über meine Geschichten nachdenken. Trotzdem bin ich sehr froh, wenn ich hoffentlich im nächsten Jahr wieder ins Büro fahren kann. Home Office hat seine Vorteile, aber in einer Ein-Zimmer-Wohnung ist es auf Dauer kein großer Spaß.

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins nächste Jahr. Wir sehen uns 2021.

eure Kaja


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